Der Rugby-Platz darf laut den offiziellen Regeln des IRB eine Oberfläche bestehend aus Gras, Schnee, Ton oder Sand haben. Es gibt keine genauen Größenangaben, die ein Rugby-Platz zu erfüllen hat, jedoch darf das eigentliche Spielfeld eine maximale Länge von 100m und eine maximale Breite von 70m nicht überschreiten. An den beiden Enden des Spielfeldes schließen die sogenannten Malfelder an, jene Zonen, in denen der Ball abgelegt werden muss. Für sie gilt eine Höchstlänge von 22m, laut Reglement sollten sie wenigstens einen Länge von 10m haben.


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Das Spiel
Rugby wird mit zwei Mannschaften von je 15 Spielern gespielt. Die Spieldauer beträgt 2 X 40 Minuten mit 5 Minuten Pause. Ziel des Spiels ist es, Versuche zu legen und Goals ( Erhöhungen ) zu erzielen. Ein Versuch ist erzielt, wenn ein Spieler den Ball auf den Boden des gegnerischen Malfelds bringen kann. Ein Goal ist dann erzielt, wenn der Ball mit dem Fuss über die Querstangen zwischen den gegnerischen Torpfosten hindurchgeschossen wird. Ein Versuch wird mit 5 Punkten bewertet, ein Goal, das nach einem Versuch erzielt wird, zählt 2 Punkte. Ein Goal, das durch Freistoss, durch Strafstoss, oder durch ein Dropgoal erzielt wird, zählt 3 Punkte. Die Mannschaft mit der höchsten Punktezahl gewinnt das Spiel.

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Die Ursprünge

Die ersten Ballspiele fanden in China und Japan schon ca. 2650 Jahre v.Ch. statt. Das Ziel dieser Spiele, wie z.B. dem chinesischen Tsùh küh, war böse Geister zu vertreiben. Gemeinsam war diesen Spielen der vorwiegend kulturelle, bzw. religiöse Hintergrund. In Europa lassen sich die Ursprünge des Rugby Sports auf die Zeiten der Griechen und Römer zurückverfolgen. Ballspiele, wie das Spartanische "sphairomachia" dienten vorwiegend als Männlichkeitstest, den jeder spartanische Mann vor dem Eintritt in das dreißigste Lebensjahr bewältigen musste. Die Römer entwickelten aus dem griechischen "Harpaston" das Spiel "Hapastum", Es handelt sich um ein organisiertes Feldspiel, bei dem zwei Mannschaften versuchen, einen in der Mitte des Feldes eingeworfenen Ball über die Linie am jeweiligen Ende des Spielfeldes zu tragen. Mit der Besetzung vieler Teile Europas fand dieses Ballspiel seinen Weg bis auf die britischen Inseln, sicherlich aber auch nach Frankreich und Deutschland. Da noch keine schriftlich festgelegten Regeln existierten und die Weitergabe der Grundregeln auf mündlichen Überlieferungen beruhte, entwickelten sich in Europa unterschiedliche Variationen dieser Ballsportart, denen aber der gleiche Grundgedanke hinsichtlich zweier Mannschaften, einem Spielgerät und zwei Zielen zugrunde lag.

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